Kann CBD bei Diabetes helfen?

Kann CBD bei Diabetes helfen?

Krankheitsbild: Diabetes

Bei Menschen mit Diabetes dreht sich alles um den Blutzuckerwert. Schwere Folgeerkrankungen und Organschäden drohen bei nicht rechtzeitiger Behandlung eines falsch eingestellten Wertes. Zu den Hauptursachen von Diabetes gehören Blindheit, Leberversagen, Herzattacken, Schlaganfall und Amputationen der unteren Extremitäten. Die Zahl der Diabeteserkrankungen stieg im Zeitraum von 1980-2014 fast um das 4-fache von 108 Mio auf 422 Mio Menschen weltweit (Aktuell: 463 Mio.). [1] Es handelt sich dabei um eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels: Der Blutzuckerspiegel der Leidenen ist krankhaft erhöht bzw. verringert, weshalb es seinen umgangsprachlichen Namen „Zuckerkrankheit“ bekommen hat. Die dabei häufigsten Formen sind der Typ-1- und der Typ-2-Diabetes, die durch eine Kombination bestimmter Merkmale voneinander unterschieden werden können. Eine Unterscheidung nach Alter bei Krankheitsbeginn oder Art der Therapie ist veraltet, da es viele Überschneidungen hinsichtlich dieser Merkmale gibt. [2]

Diabetes mellitus Typ1:

Bei Typ- 1 Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse ihr körpereigenes Hormon Insulin nicht mehr. Infolgedessen steigt der Blutzuckerspiegel. Grund dafür sind meist eine Fehlreaktion des Immunsystems. [3] Typ-1 könnte möglicherweise auch mit der Ernährung von Säuglingen mit Milchprodukten, hohem Nitratgehalt im Wasser und einer niedrigen Vitamin-D Zufuhr im Zusammenhang stehen. [4]

Diabetes mellitus Typ2:

Die Mehrheit aller Diabetespatienten lassen sich in mellitus Typ-2 einordnen. Diabetes Typ-2 ist eine durch den Körper ineffiziente Nutzung bzw. Produktion des Insulins charakterisiert. So steigt auch hier der Blutzuckerspiegel krankhaft an. Grund dafür sind meist Bewegungsmangel und Übergewicht, kann aber auch erblich bedingt sein. Bis vor kurzem wurde Typ-2 hauptsächlich bei Erwachsenen festgestellt, doch in letzter Zeit tratt es verstärkt auch bei Kindern auf. [5]

Welche Symptome treten bei Diabetes auf?

Da Diabetes keine schmerzhafte Erkrankung ist, wird es häufig erst spät bemerkt. Typ-2 verursacht sogar lange Zeit keine Beschwerden. Doch generell gibt es Symptome auf die zu achten sind, die auf die Zuckerkrankheit schließen lassen.

Sympome von Diabetes Typ-1 können sein:

  • Häufiger Harndrang
  • Starker Durst
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Trockene Haut

Sympome von Diabetes Typ-2 können sein:

  • Häufiger Harndrang
  • Starker Durst
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Schlecht heilende Wunden
  • Trockene, juckende Haut
  • Harnwegsinfekte

Die häufigsten Symptome beider Typen sind diejenigen der Hyperglykämie (Überzucker). [6][7]

Warum ist Diabetes gefährlich?

Wenn die Blutzuckerwerte im Laufe der Erkrankungung schlecht eingestellt sind, drohen schwerwiegende Folgeerkrankungen. Hauptsächlich treten primär Probleme bei kleinen und großen Gefäßen auf (vaskulärer Symptome). Die drei häufigsten und schwerwiegensten Entwicklungen des Diabetes werden durch Störung kleinerer Gefäße (mikrovaskulär) verursacht.

  • Retinopathie (häufigste Ursache für Erblindung )
  • Nephropathie (häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenkrankheit)
  • Neuropathie (betrifft die distalen Extremitäten, also Füße und Hände)

Zu den häufigsten makrovaskularen Erkrankung gehören:

  • Angina pectoris und Myokardinfarkt (Druckgefühle in der Brust durch unzureichene Sauerstoffzufuhr)
  • Infarkte
  • Arterienverkalkung der Extremitäten

Zusammen mit den makrovaskulären Störungen, ergeben sich so ein breites Spektrum an verschiedensten Folgeerkrankungen durch dauerhaft schlechte Blutzuckerwerte. Diabetespatienten erleiden vier- bis sechsmal häufiger einen Schlaganfall oder Herzinfarkt als gesunde Menschen. Des Weiteren kommt es zu einer Störung des Immunsystems. Durch den direkten Einfluss der Überzuckerung auf die zelluläre Immunität, sind die Betroffenen besonders anfällig für Bakterien- und Pilzinfektionen. Um starke Stoffwechselschwankungen und Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen sind regelmässige Untersuchungen wichtig, um diesen entgegenzuwirken. Das Messen und Überprüfen des Blutzuckers gehört somit zum Alltag eines jeden Diabetikers. [8]

Lässt sich Diabetes mit CBD behandeln?

Die Grunderkenntnis einiger Forscher sind, dass CBD vorteilhaft bei Diabetes sein kann und zusätzlich Folgeerkrankungen verhindern kann. [9] Wir errinnern uns, dass eine der Funktionen des Endocannabinoid-Systems die Regulierung des Energiestoffwechsels ist und somit auch Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Das ECS versucht die Reaktionen des Körpers auf zugeführtes Insulin auszugleichen, wobei es zu Schwankungen im Blutzuckerspiegel kommen kann. [10] Nichtsdestotrotz stimmten Forscher zu einer klinischen Anwendung von CBD zur Prävention des Typ-1 Diabetes und weiterer Autoimmunerkrankungen. Sie fanden heraus, dass Patienten die bei der Diagnose mit Typ-1 Diabetes ausgemacht wurden, genügend Restzellen verfügen, die Insulin produzieren. Denn CBD verringere die Blutkonzentration zweier entzündungsfördernder Botenstoffe und beeinflusse dadurch das Immunsystem. Somit schließen sie auf eine mögliche Behandlung mittels einer CBD-Therapie bei Diabetes Typ-1 Patienten. [11]

Auch bei Typ-2 Patienten zeigten sich positive Veränderungen. Es wurden Weitungen der Blutgefäße (Vasodilatation) festgestellt. Aufgrund der besonderen Eigenschaften von CBD, wirkt es zudem unterstützend auf endzündliche Prozesse im Körper. Sollte Übergewicht die Ursache der Zuckerkrankheit sein, kann auch hier CBD begleitend helfen. Denn CBD reguliert auch die Verdauung und den Appetit.

Auch erwies sich CBD wirksam bei der Behandlung von Retinopathie, wie bereits vorher erwähnt einer der häufigsten und schwerwiegensten Entwicklung des Diabetes.

Es gibt sicherlich noch viel mehr Vorteile zu benennen, denn CBD wirkt auf sovielen verschiedenen Ebenen im Körper, die alle mehr oder weniger im Zusammenhang stehen, um so den Körper in sein Gleichgewicht zubringen. Hier nochmal ein Übersicht:

  • die Blutzuckerstabilisierung
  • neuroprotektive Effekte
  • positive Auswirkung auf den Verdauungstrakt
  • Beitrag zu einem niedrigeren Blutdruck
  • Entzündungshemmende Wirkung im Hinblick auf arterielle Entzündungen
  • Weitung der Blutgefäße
  • Verringert oxidativen Stress, Zelltod, Fibrosen

—> Insgesamt kann CBD so Folgeerkrankungen mildern, verzögern oder gar verhindern. [12]

Wie lässt sich Diabetes generell vorbeugen?

Diabetes Typ-1:

Laut herkömmlichen Medizinern gib es aktuell keine Behandlung, die eine Typ-1 Erkrankung mildert oder ihr Fortschreiten verhindern könnte. Selbst Medikamente können langfristig nicht helfen, da es einer lebenslangen Therapie benötige, die Medikamente aber auf Dauer toxisch wirken. [13]

Diabetes Typ-2:

Hier hat sich eine simple Änderung von Lebensgewohnheiten als effektiv erwiesen. Diese kann den Beginn der Erkrankung verspäten oder gar verhindern. Die WHO empfiehlt folgendes zur Prävention von Typ-2: [14]

  • Ein gesundes Körpergewicht erlangen und halten
  • Körperliche Bewegung für mind. 30 min am Tag
  • Eine gesunde Ernährung – Vermeidung von Zucker und gesättigten Fetten
  • Auf Alkohol und Nikotin verzichten

Allein ein geringer Gewichtsverlust und tägliche Bewegung können die Inzidenz von Diabetes bei Personen mit einen erhöhtem Risiko um mehr als 50% reduzieren. [15]

Was hilft außerdem?

Zu der ausgewogenen Ernährung sollte eine vermehrte Zufuhr von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen (Hanfsamen und Hanfprotein) gehören. Diese sorgen für eine Regulation bei erhöhtem Anstieg des Blutzuckers.

Antioxidantien helfen dem Körper freie Radikale zu neutralisieren. Diese schädigen Zellen und sind Auslöser verschiedenster Krankheiten. Gemüse und Obst bieten hier ein breites Spektrum antioxidativ wirksamer Stoffe. Viele befinden sich direkt unter der Schale eines Obst oder Gemüses.

Weiterhin haben Diabetiker mit einem schlechten Säure-Basen-Verhältnis zu kämpfen. Auch hier empfielt sich eine Umstellung auf basische Lebensmittel und Mineralstoffe. Otto Warburg, Nobelpreisträger sagt einst:“ Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu überleben. Nicht einmal Krebs.“

Wegen der Diabetes Erkrankung fehlen den Betroffenen außerdem essentielle Micronährstoffe, die vom Körper vermehrt verbraucht werden. Durch Micronährstoffe wie Magnesium, B-Vitaminen, Chrom, Vitamin D3 und CoQ10 sorgen Sie bei dem Betroffenem für ein besseres Wohlergehen, durch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und Unterstützung des Körpers. [16]

Fazit

Wir sehen anhand verschiedener Studien, dass eine CBD Einnahme sich positiv auf Diabetes Patienten und deren Leiden auswirken kann. Obwohl zugleich zu nennen ist, dass CBD auch den Blutzuckerspiegel zum Schwanken bringen kann. CBD soll auch keinen Ersatz für Insulin darstellen. Weiterhin gibt es auch keine allgemeine Dosierung, denn wie auch bei der individuellen Menge an Insulin, verhält es sich auch so mit der Konzentration an CBD bei Diabetes Patienten. Jeder Mensch und jede Krankheit ist individuell, was entweder ein Arzt oder man selber am Besten beurteilen sollte. Deshalb sollte die Einnahme immer beobachtet und gut dokumentiert werden.

Aber bereits jetzt bestehen gute Aussichten dahingehend, CBD als Therapeutikum bei Diabetes zuzulassen. Es könnte bei der Verringerung von Symptomen unterstützen und somit Folgeerkrankungen abschwächen oder gar bestimmte Diabetes-Typen verhindern.

Langsam aber sicher nähern wir uns einem Paradigmenwechsel, dass doch so einige Leiden behandelbar sind. Bei frühzeitiger Diabetes Typ-1 Erkennung, könnte CBD dem Körper helfen aus eigener Kraft Insulin zu bilden und so die Ausbreitung des Krankheitsbildes zu stoppen. Besonders israelische Mediziner sind bei der Erforschung von CBD und andere Canabinoiden unseren Mediziner weit voraus, was nicht zuletzt auch der westlichen Gesetzgebung und der Gesellschaft geschuldet ist und deren Vorurteilen gegenüber Cannabis.

Quellen:

[1] https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/diabetes

[2] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[3] BKK Firmus: Gesundheit; Ausgabe: 4/20; Jahrgang: 71; ZKZ 11416 54; Seite: 6f.

[4] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[5] https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/diabetes

[6] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[7] BKK Firmus: Gesundheit; Ausgabe: 4/20; Jahrgang: 71; ZKZ 11416 54; Seite: 6f.

[8] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[9] Grotenhermen, Dr. Med. F. et al: Cannabidiol – Ein cannabishaltiges Compendium, (überarbeitete und ergänzte Neuauflage), Nachtschatten Verlag AG, 2018, S.49

[10] https://cbd360.de/cbd-bei-diabetes/

[11] Grotenhermen, Dr. Med. F. et al: Cannabidiol – Ein cannabishaltiges Compendium, (überarbeitete und ergänzte Neuauflage), Nachtschatten Verlag AG, 2018, S.49

[12] Grotenhermen, Dr. Med. F. et al: Cannabidiol – Ein cannabishaltiges Compendium, (überarbeitete und ergänzte Neuauflage), Nachtschatten Verlag AG, 2018, S.49

[13] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[14] https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/diabetes

[15] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/diabetes-mellitus-und-andere-st%C3%B6rungen-des-kohlenhydratstoffwechsels/diabetes-mellitus-dm

[16] https://www.cbd-vital.de/magazin/schmerzen-krankheiten/cbd-bei-diabetes-informationen-und-studien

Neuste Studie: CBD kann Lungenkrankheiten vorbeugen (COVID-19)

Neuste Studie: CBD kann Lungenkrankheiten vorbeugen (COVID-19)

BÜhnenbild: not today #covid 19

Kanadische und Israelische Forscher fanden seperat heraus, dass CBD durch seine entzündungshemmende Eigenschaft als Vorbeugung und Therapeutikum gegen Corona dienen könnte, indem es „Türen“ zu unserem Immunsystem verschließt, durch die der Virus in unsere System gelangen würde.

Damit Viren sich im menschlichen Organismus verbreiten können, binden Viren, mit ihrer nach außen ragenden Proteinstruktur (peplomer), an das passenden Verbindungsstück (Rezeptor) der Körperzellen. Corona Forscher fanden heraus, dass das Sars-CoV-2 unter anderem den ACE2-Rezeptor anspricht. Dieser findet sich vermehrt in den Atemwegen, der Lunge und dem Magen-Darm-Trakt, weshalb Covid-19 auch als Atemwegserkrankung bezeichnet wird.[2]

Kanadische Forscher der Unversität Lethbridge arbeiteten schon seit längerem an Cannabis und suchten aufgrund der aktuellen Pandemie weitere Ergebnisse, ob und wie Cannabis sich auf den Coronavirus auswirkt. [3] Dazu wurden verschiedene gesunde Gewebeproben aus dem Mund, der Atemwege und des Darm-Trakts entnommen und mittels Proteinen eine Entzündung hervorgerufen. Diese wurden anschließend mit den extrakten aus 22 verschiedenen Cannabis sativa Pflanzen behandelt und deren Auswirkung auf diese Rezeptoren und die Entzündungen beobachtet.

Die Ergebnisse zeigten eindeutig, dass CBD das ACE2-Enzym beeinflusst, indem es entweder die Enzyme reduziert oder sie ummodelliert, sodass sich Sars-CoV-2 Viren weniger binden können und somit die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der Krankheit reduziert wird.[4]

Igor Kovalchuk, einer der kanadischen Forscher, drückte sich wie folgt aus:

Stellen Sie sich vor, eine Zelle ist ein großes Gebäude. Cannabinoide vermindern die Anzahl der Türen im Gebäude um circa 70 Prozent, was bedeutet, dass der Zugang stark eingeschränkt wird. Man hat also größere Chancen, dagegen anzukämpfen.“ [3]

Weiterhin sagt er:

„Unsere Studie ist entscheidend für die Zukunftsanalyse der Effekte von medizinischem Cannabis auf COVID-19 und anderen viralen Krankheiten, die auf den ACE2- Rezeptoren ansprechen.“ [4]

Neben dem ACE2- Enzym reduziert CBD Serinprotease TMPRSS2, ein weiteres Enzym, über dass das Corona-Virus in den Körper eindringen kann.

Fazit:

Abgesehen davon, dass es mehrere Studien benötigt, erweist sich schon jetzt die Studie als entscheidender Fund für die Behandlung von Lungenkrankheiten und eben auch COVID-19. Auch die Erforschung aller Cannabinoide ist noch nicht vollständig. Neben den zwei Hauptcannabinoiden, besitzt Cannabis viele weitere Cannabinoide und Terpene, die ebenso einen Einfluss auf bestimmte Effekte im Körper haben. Zudem können Synergien entstehen, („Entourage-Effekt“), der nur bei Vollspektrum CBD-Produkten auftritt. Es ist nicht ganz eindeutig, ob alleine das isolierte CBD oder das Zusammenspiel verschiedener Cannabinoide und Terpene der entscheidene Faktor bei COVID-19 sein kann.

Da sich die meisten Enzyme im Mund, den Atemwegen und Magen-Darm-Trakt befinden, empfiehlt es sich eine orale Einnahme durch CBD-Öl oder Liquid zum Verdampfen, welches eine schnelle Aufnahme im Körper bewirkt.

Wir von CBD28 machen keine Angaben zur Behandlung von Corona. Wir zeigen lediglich die Forschungsergebnisse von Cannabis auf. Es lässt sich nicht pauschalisieren, würden aber immer ein Vollspektrum CBD-Produkt empfehlen, um die Synergien und positiven Eigenschaften weiterer Cannabinoide nutzen zu könnnen.

Quellen:

[1] https://www.mdr.de/wissen/canabis-cbd-corona-covid-ace-100.html

[2] https://www.tagesspiegel.de/wissen/kortison-und-viren-transportmolekuele-asthmatiker-sind-keine-risikogruppe-fuer-covid-19/25827528.html

[3] https://hanfjournal.de/2020/04/23/cbd-steht-im-interesse-als-mittel-gegen-covid-19-erkrankungen/

[4] Link zur kanadischen Studie

Artikel zur Isrealischen Studie: https://www.greenprophet.com/2020/04/cannabis-for-covid-19-medical-trial-starts-in-israel/

Wie kann CBD bei Schlafstörungen helfen?

Wie kann CBD bei Schlafstörungen helfen?

Schlafendes Mädchen mit Teddy
Gesunder Schlaf ist wichtig für eine gute Entwicklung

Jeder von uns hatte schon einmal eine unruhige Nacht. In der Regel liegt es an erklärlichen Ursachen wie, dass man am Abend davor zu spät ins Bett gegangen ist, einen über den Durst getrunken hat, einen stressigen Tag gehabt hat oder der Partner sich wieder mehr als die Hälfte des Bettes eingenommen hat. In diesen Fällen spricht man noch nicht von Schlafstörungen (Hyposomnien). Sollten Sie allerdings regelmäßig mit Schlafproblem kämpfen und sich eine gewisse Routine eingestellt haben, sind das erste Anzeichen, die Sie beobachten sollten. Schlafstörungen sollten nicht unterschätzt werden. Hyposomnien ziehen ernstzunehmende Probleme mit sich. In Deutschland sind es rund 7% der Bevölkerung, von jung bis alt, die unter schlechtem Schlaf leiden. Dazu nimmt die Qualität des Schlafes in fortschreitendem Alter ab.[1] Wie kann CBD Ihnen nun helfen wieder einen gesunden Schlaf zu bekommen? Bevor wir darauf näher eingehen, wie CBD Ihnen helfen kann Ihren Schlaf zu verbessern, verschaffen wir uns einen Überbick zum Thema Schlafstörungen.

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

In der Literaur existieren veschiedene Formen von Schlafstörungen. Zu den am Häufigsten gehörenden zählen: Einschlafstörung, Durchschlafstörung, Atemstörung mit starkem Schnarchen und Bewegungsstörung. Folgend eine Aufzählung der unterschiedlichen Arten:[2]

  • Insomnien (Einschlafstörung, Durchschlafstörung)
  • Parasomnien (Schlafwandeln, Alpträume, Sprechen im Schlaf)
  • Bewegungsstörungen (Restless-Legs-Syndrom)
  • Atemstörung (Schlafabnoe)
  • Hypersomnie (Schlafmangel mit Tagesmüdigkeit, Narkolepsie)
  • zirkadiane Rhythmus−Schlafstörungen (verzögertes/vorgelagertes)
  • Schlafphasen−Syndrom unregelmäßiger Schlaf−Wach−Rhythmus[3]

Ursachen von Schlafstörungen

Die Gründe für Schlafstörungen reichen von natürlichen Ursachen wie Hormonwechsel (Teenager, Schwangerschaft, Wechseljahre) bis hin zu psychatrisch oder organischen Erkrankungen (z.B. Depressionen oder Herz-Kreislaufbeschwerden) oder auch durch Einnnahme von schlafbeeinträchtigenden Medikamenten oder Substanzen. Meistens ist die Ursache eine Kombination aus mehreren Faktoren, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann.

Folgen von Schlafstörungen

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) schätzt die Patienten, die Aufgrund ihres schlechten Schlafs in einem Schlaflabor untersucht werden sollten, bei ca. einem Prozent der deutschen Bevölkerung. Das heißt nicht, dass nur dieser eine Prozent von ernsten Folgen betroffen sein könnte. Auch bei harmloswirkenden Schlafstörungen sind die Folgen weitreichender anzusehen, als nur das Gefühl der Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit und Müdigkeit. Diese weitreichenden Folgen sind unter anderem gesellschaftliche Kosten, die durch jeden entstehen, der häufiger an Schlafstörungen leidet. Dazu zählen Unfälle, Leistungseinschränkungen, Krankschreibung und frühverrentung.[4]

Neuste Studien fanden außerdem heraus, dass Schlafstörungen nicht zwangsläufig ein Symptom psychischer Erkrankungen sind, sondern Depressionen sich auch durch einen schlechten Schlafrhytmus entwickeln können. Es bestehe ein Zusammenhang der in beide Richtungen verläuft.[5]

Forschung über Schlafstörung mit CBD

2019 veröffentlichte ein Forscherteam aus den USA eine Studie, in der Patienten mit Angststörungen und Schlafstörungen CBD verabreicht wurden. Bei 57 von insgesamt 72 Probanden (~80%) konnte ein Rückgang der Angst bei den Teilnehmer festgestellt werden und führte somit unter anderem zu einer Verbesserung der Schlafqualität bei fast 67% der getesteten.[6]

Es gibt auch Studien die keinen signifikanten Zusammenhang von CBD und einem erholsamen Schlaf sehen.[7] Das könnte wahrscheinlich daran liegen, dass CBD „lediglich“ die Symptome, wie Angst und Stress lindert, die einen erholsamen Schlaf verhindern und das dadurch sich der Schlaf verbessert. Dieses könnte eine besondere Studie zeigen, in der ein Mädchen mit einer Posttraumatischen Störung wieder besser schlafen konnte und sich dieses bereits nach kurzer Therapie auch deutlich in den Ergebnissen widerspiegelte.

Erfahrung mit CBD bei Schlafstörungen

Obwohl die Forschung offiziell erst seit 30 Jahren intensiver das Cannabinoid CBD untersucht, sind die positiven Eigenschaften auf den Menschen länger bekannt. Immerhin ist der Nutzen der Pflanze seit mehreren Jahrtausenden dokumentiert.

Im 19. Jahrhundert bis in die 90er Jahre fand eine regelrechte Anti-Cannabis-Politik statt, woher die Pflanze bis heute seinen schlechten Ruf her hat.[8] Allerdings findet derzeit ein Umbruch in der Gesellschaft statt und man entdeckt den positiven Nutzen auf den Menschen wieder.[9] Kunden, Familie und Bekannte bestätigen mit eigenen sensationallen Erfahrungen, dass sie durch Einnahme von CBD nicht nur einen besseren und intensiveren Schlaf bekommen haben sondern vieles mehr. Veranwortlich dafür sind wahrscheinlich die schmerzlindernden, angstlösenden und stresslösenden Eigenschaften von CBD. Dieses ermöglicht den Anwendern einen entspannten Einschlafprozess, wodurch sie insgesamt einen besseren Schlaf bekommen.

Wechselwirkung mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln

Über die Wechselwirkungen mit Medikamenten und CBD hatten wir bereits hier geschrieben. Jedoch bestehen auch Wechselwirkungen mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln, die entweder die Schläfrigkeit erhöhen oder verringern können. Folgend eine Auflistung von Kräutern und Nahrungsergänzungsmitteln, die die Schläfrigkeit erhöhen und somit für ein noch stärker natürlicheres Ermüdungsgefühl eingesetzt werden können:

  • Calamus
  • Kalifornischer Mohn
  • Katzenminze
  • Hopfen
  • Jamaikanisches Hartholz
  • Kava
  • L-Tryptophan
  • Melatonin
  • Johanniskraut
  • Sassafras [10]

Fazit

Bei Schlafproblemen greifen Menschen zu altbewährten Mitteln, holen sich rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke oder lassen sich verschreibungspflichte Medikamente verordnen. Gerade bei starken Medikamenten muss man sich bewusst machen, dass diese schnell abhängig machen können und auf Dauer nicht für einen Gesund sind. Je nach Medikament werden die Symptome nicht bekämpft sondern nur unterdrückt. Überlegen Sie es sich daher zweimal, ob Sie nicht vorher mit natürlichen Mitteln gegen Ihre Schlafprobleme vorgehen wollen. Studien sind sich noch nicht einig ob CBD direkt gegen die Schlafstörung hilft oder indirekt, indem es die Symptome wie Angst und Stress mildert, allerdings sind sich die meisten Studien einig, dass CBD die Schlafqualität verbessert. Wie sich das positiv auf die Lebensqualität von einem selbst auswirkt, kann sich dann jeder selber Gedanken machen.

Quelle:

[1] Gesundheitsberichterstattung des Bundes – Schlafstörungen; Heft 27
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&ved=2ahUKEwjXrISEhabmAhUFJVAKHS1SAAgQFjACegQIBBAC&url=https%3A%2F%2Fwww.dgsm.de%2Fdownloads%2Ffachinformationen%2Frki-bericht%2Fschlafstoerung.pdf&usg=AOvVaw0FY6r78GEf8m0ZJdUOjuzG

[2] https://www.meine-gesundheit.de/ratgeber/schlaf/schlafprobleme-schlafstoerungen

[3] Schlafstörungen – Oskar Jenni, Caroline Benz http://www.praxisamlindberg.ch/wp-content/uploads/ratgeber_schlafstoerungen2007.pdf

[4] ebd.

[5] https://www.spektrum.de/news/wie-schlafstoerungen-psychische-erkrankungen-ausloesen/1407922 09.12.19

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30624194

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5895650/

[8] https://www.die-gruene-oase.com/cbd/die-geschichte-des-hanfs

[9] https://www.praktischarzt.de/blog/cannabis-legalisierung/

[10] https://cbd360.de/anwendungsgebiete/schlafstoerungen/#dx-src–2

CBD zum Sport

CBD zum Sport

Gewichtheberin
CBD unterstützt dich beim Sport

Jeder der Sport macht kennt das Gefühl danach. Ein Gefühl von Ausgeglichenheit, Euphorie und Schmerzfreiheit. Allgemein als das „Runner’s High“ oder „Läuferhoch“ bekannt. Bisher ging die Forschung davon aus, dass Endorphine für den Gemütszustand verantwortlich seien. Eine Studie aus 2015 könnte nun bewiesen haben, dass nicht Endorphine der Auslöser sind. Stattdessen könnte der Neurotransmitter Anandamid der Grund für das Gefühl sein.

In unserem Bericht „Das Endocanabinoidsystem des Menschen“, hatten wir erwähnt, dass der Mensch Anandamid produziert. Anandamid ist ein körpereigenes Canabinoid und wird im Gewebe und in den Zellmembranen gebildet. Nun haben deutsche Forscher 2015 herausgefunden, dass nicht Endorphine für das „Rauscherlebnis“ nach dem Sport verantwortlich sind, sondern eben dieses körpereigens produzierte Canabinoid. Man fand heraus, dass neben Endorphinen vermehrt Anandamid ausgeschüttet wurde. Da allerdings Endorphine, aufgrund ihrer Größe, die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren können, gehen die Forscher nun davon aus, dass das Hormon nicht einmal wirklich mit Gehirnzellen interagiert. Im Klartext: Endorphine sind nicht für das glückselige Gefühl nach dem Sport verantwortlich. [1][4]

CBD steigert deine Leistung

CBD im Sport schon bald ganz normal?

Bereits Ende 2017 wurde CBD von der World Anti Doping Agentur (WADA) offiziell von der Liste der verbotenenen Stoffe gestrichen. Somit ist der Weg frei für die Einplanung von CBD, innerhalb und außerhalb von offiziellen Wettkämpfen.[2] Davon profitiert jeder Sportler, ganz gleich welche Sportart er ausübt. Ob es um die Leistungssteigerung, wie beim Runner’s High geht oder um Effekte die nach dem Training auftreten können, wie Übelkeit, Schmerzen und Krämpfe. Ebenso ermöglicht es eine bessere Schlafregulierung und Erholungsphase nach dem Sport. Gerade Extremsportler dürften sich über eine kürzere Erholungsphase und weniger Schmerzen freuen.

Hier nochmal eine Zusammenfassung:

Vorteile im Überblick

  • Schmerzen und Entzündungen: CBD hemmt Schmerzen und Entzündungen durch verschiedene Mittel, einschließlich des TRPV1-Rezeptors, der Glycin Rezeptoren und der Adenosin Rezeptoren.
  • Übelkeit: Es ist ein wirksames Antiemetikum, das bei Übelkeit und Krankheitsgefühl während des intensiven körperlichen Trainings helfen kann.
  • Appetitstimulation: CBD regt indirekt den Appetit an und unterstützt zum Beispiel MMA-Kämpfer und Power-Lifters dabei, die zusätzlichen Kalorien zu konsumieren, die für den Muskelaufbau benötigt werden.
  • Muskelkrämpfe: Verspannungen, Dehydrierung, Traumata und Schäden an Nerven oder Rückenmark verursachen oft unangenehme Muskelkrämpfe, die mit CBD behandelbar sind.
  • Schutz vor Erschütterungen: Es hat die Fähigkeit, den Fluss von Chemikalien während einer Gehirnerschütterung zu unterbrechen, die zum Tod von Gehirnzellen führt und wirkt als Neuroprotektor.
  • CBD beeinflusst die Schlafqualität: Mehr und besseren Schlaf zu bekommen ist eine der effektivsten Möglichkeiten, wie ein Athlet größere Trainingsgewinne erzielen kann. Athleten, die CBD konsumieren, berichten über ein leichteres Einschlafen und einen erholsameren Nachtschlaf. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass CBD die Wiederaufnahme von Adenosin hemmt.[3]

Fazit

CBD könnte sich zu einem echten Gamechanger entwickeln. Denn höhere Leistung und kürzere Regenerationsphasen bedeuten häufiger Training und somit bessere Erfolge. Gerade weil die WADA das Canabinoid freigegeben hat, könnte das nicht nur in der Sportswelt für aufsehen sorgen, sondern auch darüber hinaus.

Profisportler die sich einem Dopingtests unterziehen müssen, sollten allerdings genau achten welches CBD sie einnehmen. CBD mit vollspektrumöl enthalten neben CBD auch andere Verbindung. Es können dort winzige Mengen von THC enthalten sein, die bei einem Test ausschlagen könnten. Hier empfiehlt es sich ein CBD Isolate zu kaufen, welches für Arbeitsplätze die eine Null-Toleranz-Politik haben, die bessere Wahl sind.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich CBD im Sport und in anderen Lebensbereichen durchsetzen wird.

Quellen:

[1] Johannes Fuss, Jörg Steinle, Laura Bindila, Matthias K. Auer, Hartmut Kirchherr, Beat Lutz, and Peter Gass PNAS October 20, 2015 112 (42) 13105-13108; first published October 5, 2015 https://doi.org/10.1073/pnas.1514996112

[2] https://www.wada-ama.org/en/content/what-is-prohibited/prohibited-in-competition/cannabinoids

[3] https://cbd360.de/anwendungsgebiete/cbd-sport/#dx-src%E2%80%941%E2%80%9C%20class=

[4] https://www.leafly.de/endocannabinoidsystem-anandamid/

CBD bei Depressionen und Angst

CBD bei Depressionen und Angst

Depression
Positive Signale bei der zweithäufigsten Volkskrankheit der Welt.

„Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. „

In Deutschland sind etwas 5,3 Mio. Menschen an Depressionen erkrankt. Dabei leiden Frauen (11,3%) mehr als doppelt so häufig daran als Männer (5,1%).

Ursachen:

Depression ist eine ernstzunehmende mentale Störung. Es hat starken Einfluss auf die Gefühlslage, das Denken und Auswirkungen auf tägliche Aktivitäten, wie schlafen, essen und arbeiten, des betroffenen. Verursacht wird es aus einer Kombination von genetischen, biologischen, Umwelt und psychologischen Faktoren. Dabei werden unter anderem zwischen verschiedenen Formen von Depressionen unterschieden:

  • Chronische Depression (Dysthymia)
  • postpartale Depression
  • Psychotische Depression
  • Saisonale Depression
  • Bipolare Störung

Symptome:

Es ist immer so eine Sache, sich selbst mit Depressionen zu diagnostizieren. Das Schlussurteil sollte immer ein Arzt oder Therapeut fällen. Allerdings kennt man sich immer noch am Besten und einige Symptome können auf eine Depression schließen, wenn sie über einen längeren Zeitraum (aber mindestens 2 Wochen) anhalten. Symptome können sein:

  • anhaltende Traurigkeit, Angst und/oder „Leere“
  • Gefühle der Hoffnungslosigkeit oder Pessimismus
  • Reizbarkeit
  • Gefühle der Schuld, Wertlosigkeit und/oder Hilfslosigkei
  • das Interesse oder Vergnügen an Hobbies und Aktivitäten verlieren.
  • abnehmende Energie oder Müdigkeit
  • verlangsamtes reden oder bewegen
  • Gefühl der innerlichen Unruhe
  • Schwierigkeiten bei konzentrieren, erinnern und Entscheidungen zu treffen
  • Schwierigkeiten beim Schlafen, aufwachen und mit verschlafen.
  • Appetit und/oder Gewichtsveränderungen.
  • Suizidgedanken/ -versuch
  • Schmerzen, Kpfschmerzen, Krämpfe und/oder Durchfall ohne ersichtlichen Grund von außen.

Bei manchen können einzelne Symptome stärker auftreten, während bei anderen mehrere Symptome weniger stark auftreten. Die Häufigkeit und Länge hängt vom Individuum ab und von der Art der Krankheit.

Behandlung:

Neuronales Netzwerk Beispielbild

Der erste Schritt ist sich professionelle Hilfe bei Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt (Psychiater, Nervenarzt) zu holen. Psychotherapien werden von Psychologen oder Ärzten mit spezieller Ausbildung angeboten. Laut den Nationalen Versorgungsleitlinien sind Medikation und Psychtherapie die wichtigsten Säulen der Behandlung. Depressionen werden meist aus einer Kombination aus beiden behandelt. Da es kein einheitliches Krankheitsbild von Depression gibt, sind auch nie zwei Menschen auf die gleiche Weise von Depressionen betroffen.

In diesem Beitrag möchte ich das Augenmerk auf die Antidepressiva lenken.Dazu müssen wir erst einmal wissen, was Antidepressiva im Körper bewirken.

Wie wirken Antidepressiva?

Je nach Medikament wirken Antidepressiva stimmungsverbessernd, angstlösend, beruhigend, antriebssteigernd oder auch antriebsdämpfend. Antidepressiva werden hauptsächlich bei Depressionen verschrieben. Aber auch bei Angststörungen wie Phobien und Panikattacken werden Antidepressiva eingesetzt.

Durch Antidepressiva wird der Stoffwechsel der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Gehirn verändert. Die meisten Antidepressiva täuschen sogenannten Senderzellen vor, dass sie zu wenig Botenstoffe ausgeschüttet haben, indem es die Aufnahme in eben diese hemmt. Man spricht von einer Wiederaufnahmehemmung. Somit bewirken Antidepressiva eine längere Erzeugung der beiden Hormone, welche sich dann an den Nervenzellen anreichern, die dann wiederrum ein stärkere Wirkung an der Empfängerzelle entfalten können.

„Antidepressiva unterdrücken eine Depression.
Sie behandeln ihre Ursache nicht.“

Das gefährliche bei Antidepressivum ist die Einnahme über einen längeren Zeitraum, dabei wird nicht selten vom Patienten, wenn erste Veränderungen zu erkennen sind, das Medikament abgesetzt. Auch der Missbrauch von Tabletten kommt vor. Das kann beim Patienten starke Nebenwirkungen hervorrufen, wie das verschlimmern der Depression oder gar zum Tod.

CBD als Ersatz für Antidepressiva?

Cannabis wird bereits seit Jahrhunderten in der Medizin angewendet. Es ist nur im Laufe der Zeit in den Hintergrund geraten. Studien zeigen, dass CBD antidepressiv und angstlösend wirkt, da es denn Serotoninspiegel beeinflusst. Über die Wirkung und Nebenwirkungen haben wir bereits in einem anderen Beitrag gesprochen.

Um das kurz runterzubrechen. Wir hatten festgehalten, dass CBD keine lebensbedrohlichen Nebenwirkungen hat. CBD weist nicht nur dieselben und mehr Vorteile auf, wie bei Antidepressiva, sondern kann auch bei Depressionen welche durch Entzündungen zustande kommen, behandeln. Denn CBD wirkt ausserdem antientzündlich. Hinzu sorgen Antioxidantien im Cannabis dafür, dass beschädigte Zellen leichter wieder repariert und geschützt werden. Im Allgemeinen gilt CBD als schnell wirkendes Antidepressiva ohne schwere Nebenwirkungen.

Fazit:

Circa jeder 20. Mensch auf der Welt leidet an Depressionen. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer noch größer, denn nicht jeder sucht sich sofort Hilfe. Dieser Beitrag soll nicht den Eindruck verschaffen, dass CBD alleine, Depressionen behandeln kann. CBD wirkt mit ungefährlicheren Nebenwirkungen gegen die Symptome, aber um eine Depression vollständig zu heilen, sollte immer noch einer Therapeutische Maßnahme ergriffen werden. Diese beschäftigt sich mit den auslösenden Faktoren, die häufig weit in der Vergangenheit des Patienten liegen können und nur dadurch behandelt werden kann.

Wenn Sie das Gefühl haben dass Sie an Depressionen leiden, warten Sie nicht, holen Sie sich Hilfe und Informieren Sie sich. Sagen Sie den Depressionen den Kampf an. Denn nichts ist unmöglich. Der erste Schritt ist Maßnahmen zu ergreifen.

Quellen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/depression.html
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/was-ist-eine-depression/haeufigkeit

https://www.nimh.nih.gov/health/topics/depression/index.shtml#part_145397

https://www.therapie.de/psyche/info/index/therapie/psychopharmaka/antidepressiva/

https://nie-mehr-depressiv.de/wissen/antidepressiva-nebenwirkungen/#nebenwirkungen
Cannabidiol Critical Review Report (WHO: Geneva 04-07. Juni 2018)
https://www.cbd-journal.ch/wirkung-depression.html
https://scholar.google.de/scholar?q=Antidepressant-like+and+anxiolytic-like+effects+of+cannabidiol:+a+chemical+compound+of+Cannabis+sativa.&hl=de&as_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart
www.leafly.de/cbd-aktueller-stand-studien/

Wirkungen und Nebenwirkungen

Wirkungen und Nebenwirkungen

Cannabinoidhaltige Produkte erfahren in der letzten Zeit einen regelrechten Boom. Immer mehr Leute erfahren die positve Wirkung des natürlichen Wirkstoffs. Wird nach den Neben- und Wechselwirkungen von CBD recherchiert, kann man fast einstimmig lesen, dass es kaum Nebenwirkungen gibt. Doch es heißt auch, keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Das Wirkungsspektrum des Cannabidiols ist sehr breit und deshalb gewinnen CBD Produkte immer mehr an Beliebtheit. Viele sehen in ihm „DAS“ Heilmittel Jedoch können auch natürliche Arzneimittel Nebenwirkungen haben. CBD kann eine appetithemmende Wirkung haben. Was sich für Menschen mit Gewichtsproblem positiv auswirken kann, stellt bei kranken Personen mit niedrigem BMI (BMI<19) eventuell ein Problem dar. Fakt ist jedoch, dass bisher keine lebensgefährlichen Nebenwirkungen festgestellt wurden und CBD nicht körperlich Abhängig macht.

Wirkung & Nebenwirkung

Wirkung

Die Wirkung von CBD muss man sich so vorstellen, dass es disbalancen im Körper ausgleicht. Dabei unterstützt der Wirkstoff eher den Körper bei der Bekämpfung der Krankheit, als dass das Cannabinoid die Krankheit selber bekämpft. Auf diese Art und Weise greift es schonend in das Körpereigene System ein. Das
heißt man muss keine Angst vor unerwarteten Effeken oder einer stark bemerkbaren Wirkung haben, da lediglich Körperfunktionen unterstützt werden.

Zwar existieren für die etlichen Einsatzgebiete noch nicht überall Langzeitstudien, doch ist die Liste der möglichen Anwendungsgebiete lang. Nach aktuellen
Wissensstand kann CBD bei folgenden Krankheiten und Leiden helfen:

  • ADHS
  • Hautkrankheiten
  • Drogensucht
  • AIDS
  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Multiple Sklerose
  • Demenz/Alzheimer
  • Angstzustände
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Asthma
  • Autismus

  • Krankhafter Stress
  • Bipolaren Störung
  • Krebs
  • Morbus Crohn
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Epilepsie
  • Fibromyalgie
  • Grüner Star
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Entzündungen
  • Verdauungsprobleme

  • Migräne
  • Reisekrankheit
  • Übergewicht
  • Zwangsneurosen
  • Morbus Parkinson
  • Osteoporose
  • BSE
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Rheuma
  • Schizophrenie
  • Sichelzellenanämie
  • Schlafstörungen

Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der Wirkmechanismen, denen Cannabidiol zugesprochen werden:

  • Analgetisch (Schmerzlindernd)
  • Antientzündlich (gegen Entzündungen)
  • Anorektisch (Appetitzügelnd)
  • Antiemetisch (Gegen Übelkeit & Erbrechen)
  • Antikinetisch (Darmberuhigend)
  • Anxiolytisch (Angstlösend)
  • Neuroleptisch (Gegen Bewusstseinsstörungen)
  • Antiepileptisch (Gegen Epilepsie)
  • Antispasmodisch (Krampflösend)
  • Vasolidierend (Gefäßerweiternd)

  • Antiinsomnisch (Beruhigend, schlaffördernd)
  • Immunsuppressiv (Gegen Allergien/Autoimmunkrankheiten)
  • Antidiabetisch (Gegen Symptome eines Diabetes)
  • Neuroprotektiv (Nervschützend, gegen Alzheimer & Co.)
  • Antipsoriatisch (Gegen Psoriasis & Hautprobleme)
  • Antiischämisch (Durchblutungsfördernd)
  • Antibakteriell(Gegen Bakterien)
  • Antifungal (Gegen Pilzinfektionen)
  • Antiproliferativ (Hemmt Tumorwachstum)

Nebenwirkung

Generell

Verallgemeinert ist zu sagen, dass Mensch und Tier CBD gut vertragen. Die häufigsten Nebenwirkungen, die beobachtet wurden sind Trockenheit im Mund, Abfall des Blutdrucks (Bei Menschen mit hohem Blutdruck wünschenswert) und verringertes Hungergefühl (zurückgehen von Heißattacken). Bei untergewichtigen Menschen eher problematisch zu sehen, bei Übergewichtigen womöglich ein positiver Nebeneffekt.

Schwangerschaft

Schwangeren wird von CBD abgeraten. Die hier beeinflussenden Eigenschaften können als eine tatsächliche Nebenwirkung angesehen werden. Die Cannabinoide können zwei wichtige Proteine, das P-Glykoprotein als auch das Breast-Cancer-Resistance-Protein beeinträchtigen, die für die Funktion der Plazenta wichig sind. Zudem können Cannabinoide durch die Plazenta direkt zum Fötus gelangen. Schwangere wird von der Einnahme abgeraten, um kein Risiko für das ungeborene Kind einzugehen.

Glaukoma

Glaukoma-Patienten (Grüner Star) sollten sich vor der Einnahme von CBD auch erstmal genauer informieren. Erste Studien haben eine leichte Anhebung des Augeninnendrucks festgestellt, welche eines der Merkmale eines Glaukoms ist. Betroffene sollten weitere Studien abwarten, um eventuelle Nebenwirkungen davon zu tragen.

Weitere Studien

Menschen mit generell erhöhten Leberwerten sollten bei Einnahme von CBD, ihre Werte im Blick behalten und ggfs. mittels Bluttest kontrollieren lassen. Hierzu befinden sich die Studien noch am Anfang. Es wurden lediglich leichte Veränderungen festgestellt, aber wir finden es sollte zumindest darauf hingewiesen werden.

 

Wechselwirkung
mit Medikamenten und Alkohol

 

Das Problem bei der simultanen Einnahme von CBD und bestimmten Medikamenten, liegt nicht direkt beim CBD-Wirkstoff selbst. Vielmehr kann es dazu führen, dass  Medikamente stärker oder länger wirken als gewohnt und das dadurch Organe geschädigt werden könnten. Das Cannabidiol hat Einfluss auf bestimmte Enzyme im Körper, die für den Abbau von Medikamenten zuständig sind. Es wird mit möglichen Wechselwirkungen von CBD und folgenden Medikamenten
hingewiesen:

  • Nicht-steroidale Schmerzmittel: Diclofenac, Ibuprofen und Paracetamol
  • Die Säurehemmer Pantoprazol und Omeprazol
  • Der Gerinnungshemmer Warafin
  • Die Neuroleptika Clobazam, Haloperidol und Risperidon
  • Das Antibiotikum Rifampicin
  • Die Tuberkulosearznei Rifabutin

Nehmen Sie eines der erwähnten Medikamente über einen längeren Zeitraum ein, sollten Sie aufjedenfall vorher Rücksprache mit einem Arzt halten.

 

Qualitativ schlechte CBD Produkte

 

Ein weiterer wichtiger Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, sind die Nebenwirkungen durch qualitativ schlechte CBD-Produkte. Schauen Sie immer, dass ihre Produkte mit kontrollierter Bio-Qualität angeboten werden, damit sichergestellt ist, dass keine Chemikalien enthalten sind. Wir von CBD28 achten immer darauf, nur Produkte von Herstellern anzubieten, die diese Kriterien auch erfüllen.

 

Fazit:

 

Wenn es einem selber nicht gut geht, ist der erste Gang zum Arzt der Ihnen eine Diagnose erstellt und Ihnen etwas verschreibt. Spätestens dann können Sie den Arzt nach CBD ausfragen. Meiner Erfahrung nach, haben die Meisten entweder noch nicht viel darüber erfahren oder sind dem gegenüber abgeneigt. Das sollte Sie zum nachdenken bringen. Immerhin wird Hanf schon seit mehreren tausend Jahren genutzt, ob in der Medizin oder als Werkstoff für alle Bereiche des Lebens.

Jüngste Studien haben gezeigt, dass selbst hohe Dosierungen wie 700mg/Tag* für Menschen nicht lebensgefährlich sind. (*entspricht ca. 2 1/3 CBD Öl Flaschen am Tag). Es wurden noch nicht einmal THC ähnlichen Effekte bei den Propanden festgestellt und am Ende konnte nicht einmal THC in den Zellen nachgewiesen werden.

Der Begriff -Langzeitstudien- ist relativ. In unserer Zeit werden Studien bereits seit über 30 Jahren durchgeführt. Leider ist der Begriff nicht genormt und somit könnte eine Langzeitstudie auch 100 Jahre dauern. Nur werden Sie das CBD dann nicht mehr erfahren können. Manchmal ist es auch angebracht, neben dem Rat vom Arzt auch auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Niemand kennt Sie besser als Sie selbst.

Die hier vorgestellten Anwendungsgebiete sind sicherlich erst nur der Anfang von  einem größeren Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Viele Patienten haben allerdings jetzt schon Grund zu Freude, wie viele Erfahrungsberichte zeigen. Stellt man die Nebenwirkungen, denen von Medikamenten gegenüber, erkennt man auch warum CBD noch nicht wirklich auf dem Markt angelaufen ist. Lediglich die Wechselwirkungen mit Medikamenten verpassen dem Ganzen einen Dämpfer.
Hier sollte man sich allerdings die Frage stellen, ob jemand der über einen längeren Zeitraum Medikamente zu sich nimmt, mit seinem behandelnden Ärzten zumindest mal über eine mögliche Reduzierung, der meist eher schädlicheren Medikamente, sprechen sollte.

 

Quellen:

www.cbd360.de/ratgeber/wirkung/

www.cbd360.de/ratgeber/nebenwirkungen/

Cannabidiol Critical Review Report (WHO: Geneva 04-07. Juni 2018)

Wirkmechanismen: https://cbd360.de/ratgeber/wirkung/

Zendulka, Ondrej & Dovrtělová, Gabriela & Noskova, Kristyna & Turjap, Miroslav & Sulcova, Alexandra & Hanus, Lumir & Jurica, Jan. (2015). Cannabinoids and
Cytochrome P450 Interactions. Current drug metabolism.

Feinshtein V, Erez O, Ben-Zvi Z, Erez N, Eshkoli T, Sheizaf B, Sheiner E, Huleihel M, Holcberg G. Cannabidiol changes P-gp and BCRP expression in trophoblast cell lines. PeerJ. 2013